Auf das Leben

Das Leben wollen wir feiern, denn heute ist Ostern. DAS Fest des Lebens schlechthin. Jedes Lebens.

Doch während ich dies sage zittern in Syrien gerade Menschen um ihr Leben. Machen sich in der Ägäis vielleicht andere auf eine lebensgefährliche Reise ins Ungewisse. Mit wackeligen Schlauchbooten hinaus aufs offene Meer. Riskieren ihr Leben, um dem Tod zu entkommen. 

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…wie Milch und Honig

Die Osternachtsfeier in der „Traditio Apostolica“ des Hippolyt und der dritte Kelch

Die älteste, uns überlieferte Form der Osternachtsfeier findet sich in der sogenannten „Traditio Apostolica“, der „Apostolischen Überlieferung“ des Heiligen Hippolyt an der Schwelle vom zweiten zum dritten Jahrhundert. An die Taufe der Katechumenen in der Osternacht schließt sich gemäß dieses liturgischen Formulars die Eucharistiefeier an. Hippolyt nennt dort zu unserer Überraschung drei Kelche, die den Neugetauften dargereicht werden: ein Kelch mit Wasser, ein Kelch mit Wein und ein Kelch mit Milch und Honig. Wasser und Wein sind uns vertraut, auch wenn wir heute nur den einen Kelch kennen, in dem dem Wein etwas Wasser beigemischt wird. Aber erstaunlich ist der dritte Kelch mit dem Gemisch von Milch und Honig.

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Die Magdalenensekunde

Ich gehe durch die Kaiserslauterer Fußgängerzone. So aus den Augenwinkeln heraus nehme ich eine Frau wahr, die gerade aus dem Laden herauskommt. Ungefähr so alt wie ich, und sie kommt mir irgendwie bekannt vor… Sie schaut zu mir hin, und schon bin ich vorbei. „He, Volker!“, ruft es mir hinterher. Ich dreh mich um. Die Stimme kenne ich doch. „Mensch, Christina. Du bist es.“ Eine Mitschülerin von mir! „Wir haben uns ja ewig nicht gesehen.“ Und die Freude ist riesengroß.

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