Dankbarkeit + ins Gespräch kommen

Das waren viele Reaktionen von Euch in der vergangenen Woche und das Foto von der Sonderprägung zum Jahrestag 30 Jahre Mauerfall – Danke für Euer Mitteilen.
Eure Rückmeldungen kommen jetzt – Viel Freude beim Lesen und Euch allen einen guten Tag der Erinnerung und auch des Aufbruchs zu mehr und mehr Demokratie ….

Impuls 08.11 Social Media - Dankbarkeit + ins Gespräch kommen

Ich hatte vor dem Mauerfall 5 Jahre in Westberlin gelebt. Die Mauer und den Todesstreifen unmittelbar vor der Nase!
Wie gut, dass es das nicht mehr gibt. Das ist Freiheit!
Heute erzähle ich meinen Kindern und Schülern von Erlebnissen die wir mit der Mauer hatten, fahre mit ihnen nach Berlin. Froh und dankbar, dass dies heute ‚einfach so‘ möglich ist und dankbar den Leuten die damals dies auf friedlichem Weg durch ihre Proteste ermöglichten!!!!

Ich war 4 Jahre als die Mauer fiel. Wir lebten in einer Kleinstadt Luftlinie 5 km von der Grenze entfernt. Als in den Novembertagen ‘89 auch der Grenzübergang bei uns geöffnet wurde, sind meine Eltern mit uns hingefahren um die Menschen zu begrüßen. Die ungefilterten positiven Emotionen und Gefühle der Leute haben mich geprägt und sich tief in meiner Kinderseele verankert verbunden mit der Erfahrung, dass es etwas Schönes und Gutes ist, wenn Mauern und Grenzen überwunden werden.

Dresden: wunderschön wieder aufgebaut, kann ohne „Grenzkontrollen“ besucht werden!
Das Besondere an unserem Land ist für mich die Freiheit alles zu denken und auch aussprechen zu dürfen, was ich möchte.

Ost-West-Verbindung

Meine Ost West Verbindung: ich habe vor 30 Jahren ganz tolle Freunde kennen gelernt, die ich nicht missen möchte

Diese friedliche Revolution gab es auch im Osten Polen, Ungarn Rumänien. Es sollte einfach weiter nach Osten sich ausbreiten.
Es braucht aber alles seine Zeit, vor allem die Menschen brauchen Zeit um unzudenken.

Auch für mich ist es das Ereignis des Jahrhunderts, nach dem schrecklichen Krieg und der Teilung unseres Landes, ein Wunder!
Meine Tochter, die als Lehrerin in Berlin arbeitet, hat einen Mann aus Ostberlin und meine beiden Kinder wohnen im ehemaligen Ostteil der Stadt!
Wenn das kein Zeichen für die Wiedervereinigung ist!
Mein Sohn hat die Ausstellung „nineties Berlin“ aufgebaut und fliegt am Mittwoch nach Südkorea, da die dortige Regierung Interesse daran hat, den Koreanern die Zeit nach der Wiedervereinigung nahezubringen!

Wir können teilen, Erfahrungen und was wir haben. Und wir können in Deutschland reisen, so dass wir einander wirklich kennenlernen. :handshake:

Besser zuhören

Guten Morgen,ich erinnere mich als Kind hat mir meine Mutter einen sehr guten Kuchen gegeben,ich fragte wo der herkommt,da sagte sie sus der DDR,sie schickte als von unseren Spezialitäten dort hin und die andere Person(weiß leider nicht wer das war)sendete uns etwas von deren Spezialitäten,dass fand ich toll,schön wenn es so friedlich ist

Ich bin dankbar für das zwar nicht immer perfekte, aber doch vergleichsweise sehr starke Gesundheitssystem in Deutschland und das oft gute Schulniveau.

Trabis ohne Ende

Wir hatten damals eine riesige Freude, in Münnerstadt konnten wir Trabbis ohne Ende beobachten, mit glücklichen Menschen. Heute wählen diese Menschen äußerst links oder rechts, uns fehlt jegliches Verständnis. VlG Anita und Gerd.

Ich finde es sehr schön und sehr wichtig, dass ihr an die Friedliche Revolution erinnert! Und ja definitiv ist das wirklich das Erzählenswerte aus Deutschland und über Deutschland. Wir feiern in unserem Ort jedes Jahr ein Bürgerfest am 3. Oktober. Und da erinnern wir an die Friedliche Revolution und sagen Danke dafür! Was können wir heute tun: Erzählen, erzählen und erzählen….Die Geschichten und Erinnerungen zur Friedlichen Revolution sind ja noch nicht auserzählt.

Das kann man jedes Mal, wenn im privaten Umfeld Zweifel geäußert werden…oder dumme Stammtischparolen. Hab selber keine Ost-Westverbindungen, bin aber auch mega glücklich, was damals passiert ist

Eiserner Vorhang

Hallo Guten Morgen liebes Da Zwischen Team
Ich bin sehr dankbar für die friedliche Zusammenkunft der beiden deutschen Staaten. Ich bin hier 30 km vom eiserben Vorhang aufgewachsen und ich habe als Kind Mitleid mit den eingesperrten Menschen und deren Mangelsituation gehabt. Gleichzeitig hatte ich immer Ängste, das war eine ständige Bedrohung, die auch noch durch die hier stationierten amerikanischen Soldaten manifestiert wurde.
Ich tue alles dafür, immer wieder zu betonen, daß hier etwas Einmaliges passiert ist, und daß sicher nicht Alles für Alle gleich gut geworden ist.
Aber imGrossen geht es fast allen Menschen besser. Und diese Öffnung war auch der Anfang der Veränderungen im gesamten Ostblock.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich die neuen Bundesländer bereise und das friedlich erleben darf. Ich interessiere mich dann immer sehr , für die persönliche Lebensgeschichte der Menschen dort. Lg von Lissy

Zuerst muss ich täglich und immer wieder neu in mir Frieden schaffen!!
Das heisst,ich muss wissen dass der Umgang des Problemfelds:Meine Schuld an den Anderen und der Schöpfung und die Schuld der Anderen mir gegenüber und der Schöpfung gegenüber ganz wesentlich für meinen Lebensweg ist.Und ich finde keinen besseren Umgang als: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.Das ist die größte friedliche Revolution!Und die Kraft die Staaten zu verändern!

Ich habe kurze Zeit damals in West-Berlin
gewohnt. Die Mauer war schrecklich, ich hätte nicht gedacht dass sie fallen würde.
Der Gedanke an die Montagsgebete gibt mir auch heute Mut zum Gebet selbst in ausweglosen Situationen.

Partnergemeinden und Austausch

… Kurz nach der Wende haben wir als Kirchengemeinde eine Partnergemeinde im Bistum Magdeburg gesucht und gefunden… St. Gertrud in Hedersleben, in der Nähe von Quedlinburg. Seitdem besuchen wir uns gegenseitig 1x im Jahr und verbringen jeweils ein paar schöne Tage miteinander… Gute Bekanntschaften sind entstanden, auch Freundschaften… Wir haben wechselseitig das Lebensumfeld – mit all seinen schönen und sorgenvollen Seiten – erkundet und kennengelernt… An Freud und Leid der kennengelerten Menschen haben wir Anteil genommen und sind so Wege miteinander gegangen, die weit über eine Gemeindepartnerschaft Ost/West hinausgegangen ist. Dafür bin ich sehr dankbar‼

Jeden Tag dankbar sein für Frieden und Freiheit. Ich persönlich fuer meine sehr guten und wertvollen Freunde aus dem Osten die es so ohne den mauerfall nicht gäbe. :four_leaf_clover::four_leaf_clover::four_leaf_clover:

Einer trage des anderen Last

2005 kaufte ich mir ein Neues Auto meine erste grössere Fahrt war nach Dresden ich habe die Tage sehr genossen meien schwägerin kommt aus dem Osten und Ihre Familie ist Sehr nett . Leider hatte ich auch weniger gute Erfahrungen machen müssen im Beruf als Koch wurde ich Gemoppt aber es gibt eben überall soche und im moment Fahre ich behinderte Kinder und mein Kollege ist sehr nett nur wenn er dann anfängt zu jammern drüben hätte es solche zustände wie hier nicht gegeben klinke ich mich aus sich gegenseitig durch jammern runterzuziehen ist nämlich nicht gut. manchmal sage ich Ihm das auch trotz dem versuche ich ein gutes miteinander zu haben ! wie war das nochmal der eine trage des anderen Last liebe grüsse xavier

Ja, dass war eine große Sache. Wir haben Familie im Osten und wo ich mich dran erinnere? Das es großartige Kinderbücher in Osten gab, dass man dort bei einem Besuch mit ganz wenig auskommen kann (weil es nix gab) und das in meinem Barbiekoffer immer verbotene Musik und Westzeitungen in die DDR geschmuggelt wurde. Wir Kinder wurden zum Schmuggeln gebraucht, dass war ungeheuer spannend.
Und für heute kann man nur sagen, den eigenen Kindern erzählen wie es war in einem geteilten Land zu leben und welch ein Glück es ist, jetzt schon so lange im Frieden zu leben.

Ja, die Revolution war friedlich. Aber lief es danach nicht zu sehr nach dem Motto: the winner takes it all? Ich wünsche mir mehr Sensibilität und Respekt in unserem Alltag aus einer Haltung von Demut und Dankbarkeit!

Ost-West-Verbindungen gab es fast keine…. Für heute und friedliche Revolution…immer dort sachlich widersprechen, wo es im Diskriminierung und Unterdrückung geht…nicht still sein

Ich habe Arbeitskollegen im Westen u d Osten, bei unserem Unternehmen gibt es kaum gehaltsunterschiede. Aber die letzten Unterschiede müssen 30 Jahre nach der Wiedervereinigung dringend weg

Ich kann mich noch sehr gut an die Grenzöffnung erinnern. Wir sind damals in der Nacht nach Mellrichstadt gefahren und haben mit den Menschen gefeiert. Das war sehr beeindruckend. Die Freude und den Jubel mitzuerleben.

Ost-West-Denken

Wir sollten das Ost- West Denken ablegen und gemeinsam für die Demokratie und für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit kämpfen.

Ich lebe und arbeite seit 15 Jahren im „Westen“. Geboren im „Osten“, ich bin ein sogenanntes „Wendekind“, habe die Umbruchzeit mit 9 Jahren erlebt, mit Unsicherheiten und Ängsten, den politischen und gesellschaftlichen Prozess hab ich damals nicht verstanden, sehr wohl aber die Gefahr von Gewalt und Krieg erspürt, obwohl niemand in meiner Gegenwart diese Worte gebraucht hat.
Ost und West spielen für mich heute keine große Rolle mehr. Ich bin hineingewachsen in das Neue, anders als die Elterngeneration.
Ich habe Freunde im Osten wie Westen. Verstehe mich als Brückenbauer zwischen beiden „Gruppen“. Denn unterschiedliche Sichtweisen und Mentalitäten gibt es.
Ich finde das spannend und bereichernd. Und wünsche mir gleichzeitig mehr Differenzierungen und Verstehensbereitschaft, wenn es um den „Osten“ geht, denn über die Medien vermittelte Klischees helfen nicht weiter.
Dankbarkeit über den friedlichen Umbruch vor 30 Jahren kann wachsen, wenn Menschen aus Ost und West aufeinander zugehen und Interesse zeigen an der jeweils anderen persönlichen Lebensgeschichte. Wenn wir nicht nur über ein historisches Ereignis sprechen, sondern miteinander ins Gespräch kommen.

Viele tolle Radtouren in Ostdeutschlanf – guter
Austausch mit Studierenden an der Uni Erfurt sich gegenseitig befruchtende Tage im Ursulinenkloster in Erfurt … unzählige tolle Begegnungen in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren.
Wünschen würde ich mir eine friedvolle, ehrliche Aufarbeitung des Mauerfalls – im offenen Dialog- die Generation, die den Mauerfall nicht miterlebt hat, fühlt sich immer noch von Westdeutschland ausverkauft … hier sind noch sehr viele Gespräche notwenig bis man sich wirklich auf Augenhöhe begegnet.

Friedliche Revolution

Was ich den anderen Ländern sagen würde u. wie sich meiner Meinung nach die Friedliche Revolution weiter ausbreiten könnte wäre, daß in unserem Land das Streben nach Demokratie ein Vorbild dafür ist:de::de::de:✔:clap:
Früher war ich mit dem Sportverein in der A-Jgd. Hatzenbühl mit dem Zug in Berlin u. Berlin Ost mit Besichtigung KadeWe, U-Bahn, Check Point Charlie, Mauer, Olympiastadion, DDR, Stadtrundfahrten, Besichtigungen, alles was man damals sehen wollte u. kannte (wir spielten gegen eine stationierte US-Auswahl in Wannsee u. ich war der Jüngste). Ein bekannter Betreuer war Zeitsoldat u. hatte dies eingefädelt. Durch Anhörung politischer Vorträge wurden wir dadurch auch unterstützt.
Später war ich nochmal mit unserem Abitur-Klassenlehrer (Volkswirtschaftslehre- VWL) auf der Abschlußfahrt (der war damals auch Bürgermeister von Rohrbach) in der Tschechei in Prag‼
Da hat man halt auch wieder gemerkt, wie alles im Osten streng limitiert ist, kontrolliert ist u. sogar Spitzel gesehen die uns beobachtet haben. Man fühlte sich observiert u. mußte auf gewisse Dinge/Vorschriften sehr achten, die im Westen selbstverständlich waren. Aber tolle Stadt mit Wenzelsplatz, Karlsbrücke über der Moldau mit Sicht auf Radschin, Uni-Campus Gelände mit Altstadt, usw.‼
Militär u. Polizei war im Osten überall präsent‼
Nach Prag kam ich später nochmals mit dem 1. FCK Fan Club Hayna zum Europapokalviertelfinal- spiel gegen Slavia Prag:soccer::soccer::soccer:‼War auch ein spannendes Erlebnis mit dem Bus u. vor allem im Stadion, wo der Fanbetreuer von den :japanese_goblin::japanese_ogre:Hans-Günter Neues uns in unserer Kurve unten begrüßte‼
Schöne Erlebnisse/Memories, die man nicht vermissen möchte‼

ich war 1989 noch nicht auf der welt
aber wenn menschen von ihren erlebnissen in dieser zeit erzählen berührt mich das

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