Es gibt immer Licht

“Die neue Morgendämmerung erblüht, wenn wir sie befreien. Dafür gibt es immer – Licht. Wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen. Wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.” (Ende der Rede von Amanda Gorman bei der Vereidigung von Joe Biden als 46. Präsident der USA)

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Es gibt immer Licht – das ist ein Satz dieser Woche, der ähnlich in vielen Rückmeldungen von Euch vorkam. Eure Strategien sind toll und aufbauend. Danke dafür – das macht Mut gerade in diesen Tagen des Lockdown.
Hier kommen Eure Strategien nach einem Misserfolg oder einer Niederlage

Ich erinnere mich an Dinge, die ich gut gemacht habe, das stärkt mein Selbstwertgefühl.
Oder ich lasse mich von lieben Menschen trösten und mir versichern, dass es nicht (nur) an mir gelegen hat und dass ich trotz allem kompetent und liebenswert bin.
Und ich analysiere die Gründe des Misserfolgs und überlege, was ich ändern kann.
Vielleicht gehe ich auch in den Wald und weine und bemitleide mich selbst

Mich annehmen, auch das was nicht so toll war. Sich entschuldigen können zeigt von Charakterstärke. Und sich immer immer wieder selber verzeihen. Unschöne Dinge mit den Augen Gottes versuchen zu sehen
 
Wenn ich eine kleine Chance sehe, das Ziel noch zu erreichen, kämpfe ich dafür. Aber wenn es definitiv verpasst ist, ärgere ich mich kurz, spreche mit anderen darüber – und konzentriere mich dann auf andere, neue Ziele. Wenn man vom Pferd gefallen ist, sollte man schnell wieder aufsteigen.
 
Ich lerne wirklich viel von meiner Hündin, die so oft ganz andere Prioritäten setzt als ich. Stress? Dann schüttelt sie sich einfach. Und ist etwas schief gegangen? Nochmal schütteln! Und nach draußen an die frische Luft gehen hilft auch fast immer… LG
 
Bei jeder Niederlage sollte man auch das positive sehen. Immer versuchen etwas daraus zu lernen. Vor allem gefällt mir das Wort Niederlage nicht. Es es eine Erfahrung. So sollte wir es sehen und nicht in gut und schlecht einteilen.
Erfahrungen bringen uns immer voran vor allem auch die negativen, aus unseren Fehlern können wir meistens lernen und konstruktiv damit umgehen. Das wichtigste ist für mich die Sicht der Dinge. Nicht immer alles gleich so zu Herzen nehmen. Sondern auch mit etwas Abstand nochmal auf die Situation schauen. Das ist meine Strategie.
 
Alles was wichtig ist, kommt öfters im Leben. Vielleicht klappt es bei der nächsten Chance.
Ohne Niederlagen, wären die Erfolge nicht so groß.

Das meiste war anders geplant oder gedacht

Schokolade. 1f609@2x - Es gibt immer Licht Beruhigt und tröstet… “Stärker” wird man davon leider aber hauptsächlich um die Hüften herum. Deshalb nur sehr bedingt weiter zu empfehlen…!
Besser wirkt das Plakat, das mein Kollege an der Tür hängen hat: wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach’ Pläne!

Ich hatte vor ca 2 Wochen eine Magenspiegelung, da meine Vene nicht richtig gefunden wurde ging nur ein kleiner Teil der Betäubung rein, ich war zwar etwas schläfrig, bekam aber alles mit….! Ich habe mich gewehrt, aber der Arzt machte einfach sein Ding! Es wäre viell. nicht ganz so schlimm gewesen, aber da kamen noch schlimme Erinnerungen von früher wieder hoch als ich belästigt wurde. Ich muss jetzt schauen wie ich damit wieder klar komme um das ganze zu vergessen, zu akzeptieren. Ich mache niemandem einen Vorwurf. Es kann halt mal passieren, da ist was schief gelaufen.

Hinspüren: was möchte ich als nächstes tun? Denken? Planen? Zeit haben und in meine Gefühle, meinen Schmerz und meine Kraft hineinstürzen? Mich umsehen?

Bei Niederlagen und Misserfolgen sage ich mir: Die Welt geht nicht unter. Du bist ok. Andere Menschen haben das Recht auf andere Meinungen. Nimm es nicht persönlich. Sich gekränkt fühlen macht krank und einsam, also schau dir an, welcher Gedanke dazu führt, dass du dich jetzt minderwertig fühlst.

Meine Devise: aufstehen, Krönchen richten, weiterstolzieren. Wenn das nicht direkt funktioniert: eine Mini-Auszeit nehmen (z.B. 2 Stunden spazieren gehen) und dann nochmal versuchen.

Guten Morgen: meine Strategie bei Misserfolgen : ich überlege : wer das Ziel wirklich wichtig – welche Alternativen gibt es- dann : loslassen und verabschieden

Den Gefühlen Platz lassen, auch gerne weinen. Danach sieht die Welt meist schon besser aus, man hat neue Kraft und ist wieder Zuversichtlicher.

Mir hilft vor allem ein offener und ehrlicher Umgang damit. Es ist keine Schande, etwas nicht zu schaffen oder Fehler zu machen. Umgekehrt, was ich (mir selbst und anderen) nicht eingestehen kann, kostet Energie, um es zu verstecken und nicht ans Licht kommen zu lassen.

Ich meditiere viel und verinnerliche jeden Tag neu die Lebensprinzipien Hoffnung und Dankbarkeit. Hinter jeder Situation steckt denke ich außer der direkten, zu Beginn vielleicht negativ behafteten Assoziation immer die Möglichkeit zu lernen, sich immer weiter zu entwickeln, sich immer besser kennenzulernen, seinen Umgang mit Situationen, all seine Gefühle zu gestalten, aktiv schöpferisch tätig zu sein, in seine Kraft zu kommen und über sein Inneres das Außen zu beeinflussen und sich nicht als Opfer des Äußeren zu empfinden. Und zuletzt ist man in seinem Glauben behütet, aufgehoben und beschützt, so dass jede vermeintlich negative Entwicklung doch immer das Positive, Neue in sich trägt. Zu durcheinander? Liebe Grüße Silke

Abstand. Die Situation von außen betrachten. Und mit jemandem drüber reden. Selbst wenn nichts rückgängig gemacht werden kann, muss ich erfahren, das weder ich noch sonst jemand Schuld hat. Und wir müssen lernen, wie es besser gehen kann. (Diese Suche nach einem Schuldigen, um danach so weiter zu machen wie immer, obwohl es immer wieder schief geht, nervt)

Wichtig für mich ist immer, das ganze noch einmal zu reflektieren und ggf. mit einer Vertrauensperson darüber zu reden und mein Handeln dann entsprechend auszurichten.
Auch wenn manchmal die Welt in der Situation sehr trist aussieht, so kann man mit ein bisschen Abstand meist doch eine positive Wendung erkennen.
GOTTVERTRAUEN – ist für mich immer wichtig und dazu habe ich folgenden Leitspruch: Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand

Ich versuche es nochmal – in variierte Form.
Ich suche mir eine andere Aufgabe
Ich akzeptiere, dass jemand anderes zum Zuge kommt
Ich tröste mein gekränktes Ego
Es gibt eigentlich immer einen Weg

Ich muss dann oft dabei an den Spruch denken, den ich vor Jahren auf “koelsch” gehört habe, kann ich aber leider nicht so wiedergeben, also :”es ist so wie es ist und es kommt wie es kommt” und meistens kann man doch noch etwas gutes aus allem negativem ziehen, manchmal hilft auch eine Prise Humor

Weinen hilft manchmal!

Ich versuche ja zu sagen zu Misserfolg und den lieben Gott hinter dem Leid zu sehen.

Ich lasse meine Emotionen zu und vertraue darauf, dass sich die Situation verändern wird. Meine Lebenserfahrung lässt mich darauf vertrauen, dass alles, aber auch alles einen Sinn hat, der sich nicht immer für mich sofort erschließen lässt.
Wenn ich total von Emotionen eingenommen werde, spreche ich immer wieder ein Mantra.

Meine Strategie ist:

  1. Zulassen und sich eingestehen: das Leben ist nicht perfekt, Fehler und Pannen gehören dazu
  2. Aus der eigenen Erfahrung heraus daran glauben und hoffen, dass es irgendwie weitergeht
  3. Die eigene Haltung macht dabei viel aus: wie bewerte ich selber die Situation: bin ich Akteur oder lasse ich geschehen…

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