Advent: Vom Suchen und Finden.

Der Advent ist für mich eine Zeit des Suchens und Findens.
Früher hatte ich großen Spaß daran, die Verstecke der Weihnachtsgeschenke zu suchen, die sich meine Eltern ausgedacht hatten. Meisten blieb ich erfolglos. Aber das war nicht schlimm. Das Suchen hatte für mich einen eigenen Reiz.
Was die adventliche Suche nach Geschenken angeht: Ich suche sie immer noch – aber heute aus anderen Gründen…
Heute erfüllt eine ganz andere Suche meinen Advent. Die Suche nach dem Stall. Der Stall in dem Gott Mensch werden will. Ich suche diesen Stall in meinem Alltag – in meinem Leben.
Diese Suche hat für mich einen ähnlichen Reiz wie meine Geschenke-Suche früher.

Welche Spuren hat Gott für mich ausgelegt?
Was sind die Orte, an denen er sich zeigen will?

In diesem adventlichen Suchen steckt etwas spielerisches. Gott hat Spaß am Versteckspielen.
Manchmal habe ich im Advent den Eindruck, tatsächlich fündig zu werden. Einen Augenblick strahlt da etwas auf…
Und dann gibt es da diese Tage, an denen ich das Suchen nicht mehr aushalte.

„Reiß die Himmel auf – und zeig dich! Bitte.“

An Weihnachten werd ich das Geschenk schon finden.
Besser gesagt: An Weihnachten wird Gott mich finden. Wenn er als Mensch zu mir kommt. Ganz klein. Ganz wunderbar. Da freu ich mich drauf.


Und Habakuk?

In der Geschichte von Habakuk geht es in dieser Woche auch um das Suchen und Finden.
Wer schon mal spitzeln will: http://bit.ly/habakuk4

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